• Hostorie der Stadtwerke Winsen (Luhe)
  • Energie-Geschichte der Stadt Winsen (Luhe)

STADTWERKE WINSEN (LUHE)
Historie

Die Geschichte der Energieversorgung in Winsen (Luhe)

Stadtwerke Winsen (Luhe) seit 1926

Wollfabrik und die 1858 von Johann Hinrich Eppen errichtete Papierfabrik.

Die Wiege der Stromversorgung in Winsen (Luhe). Im Hintergrund (rechts) die 1860 gegründete Wollfabrik, im Vordergrund (links) die 1858 von Johann Hinrich Eppen errichtete Papierfabrik.

1898 beginnt die Stromversorgung Winsens.
1900stellt die Firma Naylor & Lemm den Antrag auf „Konzession zur Erbauung eines Elektrizitätswerkes“.
1902bekommt das Winsener Schloss als eines der ersten Gebäude elektrisches Licht.
1926erwirbt die Stadt Winsen (Luhe) für 185.000 RM die Stromerzeugungsanlagen und den Maschinenpark aus der Konkursmasse der Firma Martins & Bloch (ehem. Naylor & Lemm). Der frühere Firmeninhaber Joseph Naylor wird erster Direktor der neu gegründeten Stadtwerke. Die Jahreserzeugung beträgt 120.000 kWh. Im Juli 1926 wird auch mit dem Bau des ersten Wasserwerks begonnen.
1927nehmen die Stadtwerke das Wasserwerk in Betrieb.
1938wird die Stromeigenerzeugung wegen rapid ansteigender Stromabgabe eingestellt. Es kommt zum Abschluss eines Stromlieferungsvertrags mit dem Überlandwerk Nord-Hannover und somit zum ersten Fremdbezug von Strom.
1951 erfolgt die Umstellung von Gleich- auf Wechselstrom.
1953 wird die Straßenbeleuchtung durch Leuchtstofflampen erneuert.
1955 wird der letzte Gleichstromzähler ausgebaut – die Umstellung auf Wechselstrom ist nunmehr abgeschlossen.
1963 mit dem Neubau des Wasserwerks an der Fuhlentwiete wir begonnen.
1965 erfolgt die Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks.
1973 lehnt die Stadt Winsen (Luhe) ein Angebot des Überlandwerk Nord-Hannover zum Erwerb der Stadtwerke ab.
1981wird die Erdgasversorgung als neuer Betriebszweig aufgenommen.
1991Errichtung der ersten Windenergieanlage im Landkreis Harburg durch die Stadtwerke am Winsener Klärwerk.
1992wird die Grundlage für die Übernahme der Stromversorgungsanlagen von Winsens umliegenden Ortsteilen geschaffen. Die Eingliederung erfolgt bis 1999 in mehreren Etappen.
1994erfolgt die Eingliederung des – bisher durch die Stadt geführten – Freibades in den Betrieb der Stadtwerke.
1998Liberalisierung des Strommarktes
1999findet am 4. September die Eröffnung des Freizeitbades statt. Gleichzeitig wird ein angrenzendes Blockheizkraftwerk fertiggestellt, durch das die umliegenden landkreiseigenen Schulen mit Wärme versorgt werden.
2003beginnt der Umbau des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke, der 2005 abgeschlossen wird.
2006Liberalisierung des Gasmarktes
2011positionieren sich die Stadtwerke als regionaler Versorger und nehmen den Vertrieb von Strom und Gas auch außerhalb der Winsener Stadtgrenzen auf. Darüber hinaus erfolgt die Inbetriebnahme des Solarparks am Wasserwerk - ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Solar-Offensive für Winsen.
2014schließen die Stadtwerke und HAMBURG ENERGIE eine Kooperation zum Ausbau der Windenergie in der Region.
2017 erfolgt mit der Übernahme der technischen Betriebsführung des Parkhauses am Winsener Bahnhof die Eingliederung eines neuen Geschäftsfeldes „Mobilität“ in das Tätigkeitsspektrum der Stadtwerke. In diesem Jahr beginnt auch der Umbau bzw. die Modernisierung des Altbaus am Standort Schloßring. Pünktlich zum Jahresende wurde der Windpark Scharmbeck/Roydorf fertiggestellt und in Betrieb genommen.
DIE ENERGIE DER REGION
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